Neuigkeiten
- 04. November 2011:

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Auch in diesem Jahr erhalten Sie bei uns den GEPA Adventskalender zum Preis von 3,49 Euro. Das Bild, von dem haitianischen Künstler Fritzner Cedon, zeigt ein Dorf in Haiti. Farbenfroh ist die Weihnachtsgeschichte dargestellt. Die leuchtenden Farben stehen für ein neues Haiti, das nicht mehr so trist und grau sein wird wie heute. "Es lebe Weihnachten" steht auf einem kleinen Stein am Rande des Bildes. Die Schokolade, wie neuerdings auch die GEPA Vollmilchschokoladen, wurde mit Fairer Milch aus dem Berchtesgadener Land hergestellt.
Reis und Genetik

- gepa-Bild.
Reisbauer und -bäuerin zwischen Gentetik und Patent
Kurzfassung einer schwierigen Materie
Das Erbgut der Pflanze soll genetisch so verändert werden, dass die Pflanze resistent ist gegen Krankheiten und mehr Ertrag bringt = mehr Menschen können ernährt werden.
Aber ist Hunger nicht eher eine Frage der gerechten Verteilung der Nahrungsmitteln? Ist es nicht ein Anachronismus, dass wir Diäten machen, bestückt mit Früchten aus den armen Ländern, um unsere Pfunde runter zu bekommen?
Eine amerikanische Firma (RiceTec) hat indischen Basmati-Reis genetisch leicht verändert und sich diesen Reis patentieren lassen. Würden die Konsumenten auf diesen genetisch veränderten Reis umsteigen, hätte das fatale Konsequenzen für die indischen Reisanbauer/-innen.
Kriterien für ein Patent: das zu patentierende Produkt (Maschine oder Pflanze) muss eine Neuheit in einer nicht naheliegenden Weise sein.
Dieses Kriterium trifft für das Reispatent nicht zu.
Dazu die Inderin Vandana Shiva: »Wir haben philosophische Probleme mit der Behandlung von Pflanzen als Erfindung, weil Pflanzen nicht von Menschen erfunden werden.«
Wenn Sie diese Bedenken teilen, dann gibt es nur eins:
Reis aus fairem Handel!